Die Wisera hat am 26. November den Hafen verlassen und steht jetzt auf dem Rittergut. Damit beginnt die zweijährige Reparatur, für die der Verein nun hier den nötigen Raum und die passende Umgebung hat.
Der Hafenverein existiert seit 2008. Vorsitzender ist Hubertus Wetzestein. Im selben Jahr ging die Wisera beim Stadtfest erstmals zu Wasser. Seitdem dient sie auch als Außenstelle des Standesamtes und zieht Paare aus dem ganzen Land an.
Auf dem Wanfrieder Rittergut der Familie Andreas von Scharfenberg hat sich der Verein eine neue Werkstatt eingerichtet. Und im angrenzenden Schlosshof von Claudius von Hagen entsteht die neue Vereinsstätte. Somit kann das Team die Arbeiten am Schiff gut planen und umsetzen. „Wir sind Andreas und Claudius sehr dankbar für ihre großzügige Unterstützung unseres Vorhabens. Nun können wir endlich anpacken und loslegen.“, so Wetzestein.
Der Verein dankt der Feuerwehr Wanfried, die den Transport begleitet und abgesichert hat. Auch aus dem Rathaus gab es Unterstützung für das Vorhaben. Letztlich gilt der Dank auch den Anwohnern jener Straßen, die vom vorübergehenden Parkverbot betroffen waren.
In den kommenden Monaten und Jahren wird die schlagfertige Truppe des Vereins eng zusammenarbeiten und tausende Arbeitsstunden absolvieren, um die Wisera und das Ambiente am Hafen zu erhalten.
Für die Reparatur braucht der Verein umfangreiches Material. Alles entsteht in Eigenarbeit. Spenden sind dafür unverzichtbar. In den nächsten Monaten baut der Verein seine Sammelaktionen aus. Jeder Beitrag hilft der Wisera, Schritt für Schritt in ihren alten Zustand zurückzukehren und später wieder an den Hafen zu kommen und unsere Heimatstadt zu bereichern.
Besuchen Sie die neue Webseite des Vereins - viele schöne Bilder: https://wanfriederhafen.de/